VORHANG AUF !

Weil der Ruf nach Cola in der Bevölkerung der damaligen DDR immer lauter wurde, gab die Regierung im Rahmen der Leipziger Frühjahrsmesse 1966 ein entsprechendes Prestige-Projekt in Auftrag.

1967 war es soweit: die Club-Cola war geboren und sollte den großen West-Colas die Stirn bieten. Wie erfolgreich sie dabei sein würde, konnte damals aber noch niemand ahnen.

Zwar unterschied sich die Club Cola geschmacklich deutlich von ihren westlichen Pendants, trat aber dennoch ihren Siegeszug an – unter anderem weil sie, gemischt mit Spirituosen wie Wodka oder Rum, gerade bei Jugendlichen sehr beliebt war.

Schnell wurde sie zum Kultgetränk Nummer 1 des Ostblocks und machte so Partei wie Volk stolz auf „unsere Cola“ – eine Erfolgsgeschichte, die sich bis zur Wende ungebrochen fortsetzte.

Mit der Wende prophezeite man der Club Cola dann aber den Untergang und behielt damit zunächst auch recht; Anfang der 90er war sie aus den Regalen verschwunden und mit einer Rückkehr war nicht zu rechnen. 1992 gelang ihr unter neuer Leitung durch die „Spreequell Mineralbrunnen GmbH“ dennoch ein Comeback, das auch von der aufkommenden Ostalgiewelle profitierte.

Heute präsentiert sich Club Cola wieder als "In"-Getränk. Gängige Flaschengrößen in modernen Gebinden finden nicht nur bei "Ossis" Anklang.

Club Cola - War gut. Ist gut. Bleibt gut.